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In der Finca San Carlos erfolgt die Naßverarbeitung in traditioneller Form, wobei der Kaffee einem Fermentationsprozeß unterzogen wird, der auf natürliche Weise die dem Kern anhaftenden Pektine (Pflanzenschleim) entfernt. Während des Verfahrens der Naßverarbeitung achten wir auf bewußte Verwendung des Wassers und benützen umweltfreundliche moderne Technologien zur Wasserehandlung und zur Wiederverwendung der Rückstände als Kompost oder zu dessen Anreicherung wie auch zum Transport und Lagerung der Pulpa (Fruchtfleisch) zum Trocknen. So wird die Kontamination des Wassers und des Bodens vermieden. Die Kaffeekirschen werden auf Trockenplätzen in der Sonne getrocknet. Das Trocknen geht also langsam. So bleibt die hohe Qualität unseres Kaffees erhalten. Der Kaffee wird auf der Finca exportfertig aufbereitet. Hierzu gehört neben der mechanischen Schälung auch das Aussuchen von Hand.
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In jedem Produktionszyklus werden auf der Finca San Carlos etwa 21.000 Arbeitstage geleistet. Wir beschäftigen Mexikaner und auch Mittelamerikaner, hauptsächlich Guatemalteken, die legal als landwirtschaftliche Zeitarbeiter einreisen. Diese Arbeiter widmen sich im allgemeinen das ganze Jahr über dem Kaffeeanbau, können also als Facharbeiter bezeichnet werden. Es ist schon seit langen Zeiten üblich, daß große Familiengruppen aus ihren einheimischen Dörfern auf die Kaffeefincas kommen, um während der Anbauzeit und Ernte hier zu arbeiten.
In der Finca San Carlos ist das soziale Element traditionell von großer Bedeutung. Wir fühlen uns der Entwicklung unserer Gemeinschaft und unseres Staates verpflichtet. Daher stehen wir unseren gleichfalls Kaffee anbauenden Nachbarn, den Ejidatarios (genossenschaftliches Nutzungssystem) mit technischer Beratung bei allen Fragen des Kaffeeanbaus zur Seite. Wir arbeiten mit ihnen zusammen bei der Erhaltung der Wege, bei der Beantragung und Durchführung von Arbeiten der öffentlichen Versorgungseinrichtungen, und vor allem bei der Verbesserung und Erweiterung der Schulen auf dem Lande.
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