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Auf der Finca San Carlos wird seit über hundert Jahren Hochlandkaffee einer sowohl in den Ländern Europas als auch in Amerika anerkannten und geschätzten Qualität erzeugt. Es werden ausschließlich traditionelle Arabica-Kaffeesorten wie Typica, Bourbon und Caturra angebaut. Damit können wir einen Kaffee höchster Güte und ein Getränk mit besonderen magenfreundlichen Eigenschaften garantieren.
Schon immer haben wir der Umwelt mindestens die gleiche Beachtung wie der Nachhaltigkeit und Rentabilität geschenkt. Deshalb arbeiten wir nach einer Anbaumethode genannt M.I.R. (Manejo Integrado de Recursos – integrierte Handhabung der Ressourcen). Die Verwendung von agrochemischen Stoffen ist also auf ein Mindestmaß beschränkt.
Um aber die unkontrollierte Entwicklung und Ausbreitung von Schädlingen oder Krankheiten dennoch zu vermeiden, ist eine gezielte Anwendung dieser Stoffe an sehr beschränkten Stellen gestattet. Auf der Finca San Carlos wird vorwiegend organisch unter Verwendung der Biomasse aus dem Anbau gedüngt.
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Diese Methode wird lediglich bei ungünstigen klimatischen Verhältnissen oder an besonderen Stellen durch chemische Düngung ergänzt. Die umgebenden Anpflanzungen, die lebendigen Barrieren gegen die Erosion, die Kontrolle des Unterwuchses durch mechanische Mittel, die Erhaltung der Fluß- und Bachufer, die Diversifizierung und der Wechsel der Anbauten, die Kompostierung und die Wiederverwendung von Biomasse ist Teil von M.I.R. wie auch unserer Philosophie.
Zahllose Bäume spenden der Kaffeepflanzung natürlichen Schatten. Die Schattenbäume liefern das organische Material, bieten aber auch Lebensraum für viele Arten von Zugvögeln, Insekten, Amphibien und Epiphyten. Ein Teil der Fläche trägt noch die ursprüngliche Vegetation der Region. In diesen "Bergoasen" können endemische Pflanzen und Tiere natürlich wachsen und sich vermehren. Auch heute noch erzeugt die Finca ein Großteil der benötigten Energie und des elektrischen Stroms mit Wasserkraft ohne die Umwelt zu beeinträchtigen.
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